Wohnen & Bauen


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Das vom Gemeinderat mit großer Mehrheit verabschiedete städtebauliche Nutzungskonzept des Münchner Architekturbüros „Zwischenräume“ bietet die einmalige Chance für eine moderate, überschaubare und flexible Ortsentwicklung. Es entspricht unserem Grundverständnis (siehe Wahlprogramm 2008) und gibt auch zukünftigen Generationen Freiraum für eigene Gestaltungsideen. Der Plan wird in kleinen Schritten realisiert und ermöglicht so, jeweils flexibel auf die Bedürfnisse in den nächsten 20 bis 25 Jahren zu reagieren.

(Download pdf: Ortsentwicklung)

 

 

Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme

Ziel:

Der erste Schritt in eine erfolgreiche Ortsentwicklung ist die Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme. Der Zweck der Städtebaulichen Maßnahme ist eine für alle Seiten gerechte, kalkulierbare und nachvollziehbare Regelung, die die Folgekosten (u.a. öffentliche Einrichtungen (Krippen, Schulen, Rathaus, etc.), Straßen, Grünflächen) einer Ortsentwicklung sicherstellt. Wir treten für eine für beide Seiten (Eigentümer / Gemeinde) faire Lösung ein, bei der die Eigentümer ihrer Verantwortung gerecht werden.

 

Öffentliche Gebäude

Rathaus:

Ein neues Rathaus ist die vorrangigste Maßnahme, um den Bürgern der Gemeinde und den Mitarbeitern der Gemeinde eine angemessene Anlaufstelle oder Arbeitsplatz zu ermöglichen. Die im Plan vorgesehene Stelle in der Heimstettner Straße liegt zentral und ist gut zu erreichen. Es soll alle wichtigen Einrichtungen wie u.a. Zentralamt, Bauamt, Umweltamt und Finanzverwaltung unter einem Dach zusammenführen.

Kinderkrippe:

Für den höheren Bedarf an Kinderkrippenplätzen durch den Zuzug von jungen Familien und den Anspruch auf einen Krippenplatz werden wir eine weitere Kinderkrippe bauen. Ein möglicher Standort ist in dem Ortsentwicklungsplan vorgesehen.

Mehrzweckhalle:

Mittelfristig werden wir die Erstellung einer Dreifach-Turnhalle mit multipler Nutzung realisieren. Diese soll auf dem im Ortsentwicklungsplan ausgewiesenen Standort entstehen. Die naheliegenden Schulen und die Sportvereine werden davon stark profitieren. Auch für kulturelle Veranstaltungen steht damit ein weiterer Raum zur Verfügung.

 

Wohnungsbau

Kirchheim hat den größten Anteil an Reihenhäusern im Landkreis. Das Angebot an Wohnungen muss erhöht werden und für alle Altersschichten eine entsprechende Lösung bieten.

Gemischte Wohnbebauung:

Wir treten für eine gemischte Wohnbebauung ein. Das städtebauliche Nutzungskonzept des Münchner Architekturbüros „Zwischenräume“ hat dazu erste Vorschläge unterbreitet, die in einer gelungenen Weise Reihenhäuser mit Geschosswohnungsbau verbindet. Jung und Alt, also generationenübergreifend gemeinsam in einem überschaubaren Wohnareal.

Modell „Zugspitzstraße“:

Wir werden weiteren Wohnraum schaffen nach dem Modell der Zugspitzstraße. Dies ermöglicht ein Angebot an günstigen Wohnungen, speziell für junge Leute, junge Familien und Angestellte, die in öffentlichen Einrichtungen wie Kinderkrippe oder Collegium ihre Arbeitsstelle haben.

Nach dem Abschluss der Städtebaulichen Maßnahme werden wir schrittweise mit der Umsetzung der ersten Quartiere beginnen. Dabei gilt das Prinzip von innen nach außen, also zuerst an der bestehenden Bebauung anfangen und dann nach außen entwickeln. Dies geht schneller, weil in aller Regel die Infrastruktur (Straßen, Geschäfte, Schulen) vorhanden ist.